

So identifizierst du Tillandsien (Tillandsia)
Tillandsien zeigt eine faszinierende Vielfalt an Formen und Größen, die charakteristisch für seine vielen Arten sind. Diese mehrjährigen Pflanzen weisen oft einen einzigartigen silbernen Schimmer auf, der durch die grauen Schuppen an ihren Stängeln und Blättern entsteht, was bei der Aufnahme von Feuchtigkeit und Nährstoffen hilft. Typischerweise ohne Wurzeln oder nur mit minimalen Verankerungswurzeln ausgestattet, sind Tillandsien gut angepasste Epiphyten. Sie sind bekannt für ihre Fortpflanzungsstrategie, Versätze zu produzieren, die oft als "Ableger" bezeichnet werden und zu ihrer Vermehrung beitragen. Ihre Wurzelsysteme dienen hauptsächlich der Befestigung und nicht der Nährstoffaufnahme.
Der silberne Schimmer durch graue Schuppen hilft bei der Feuchtigkeitsaufnahme
Endständiger Ährenblütenstand mit lebhaften farbigen Hochblättern
Kurzer, drahtiger Stängel unter 15 cm mit wenigen Wurzeln
Ganzrandige Blätter mit grauen Schuppen, von 2,5 cm bis 30 cm
Fortpflanzungsstrategie: Produktion von Ablegern, bekannt als 'Pups'
Die Blätter von Tillandsien sind einfach und gebündelt, entweder in einer Rosette oder in zwei Reihen angeordnet. Sie sind ganzrandig, das heißt, die Ränder sind glatt ohne Lappen oder Zähne. Die Oberfläche ist mit grauen Schuppen bedeckt, die Feuchtigkeit absorbieren. Die Blätter variieren stark in Form und Größe je nach Art, von schmal und länglich bis zu breiteren Formen, typischerweise zwischen 2,5 cm und 30 cm lang. Ihre absorbierenden Schuppen verleihen ihnen einen grauen Farbton und eine einzigartige Textur.
Die Blüten von Tillandsien besitzen eine vielfältige Farbpalette, darunter Grün, Weiß, Violett, Rot, Blau, Rosa, Creme und Gelb. Der Blütenstand ist typischerweise ein endständiger Ährenstiel, der mit lebhaften Hochblättern in Rot-, Gelb-, Rosa-, Blau- oder sogar Grüntönen geschmückt ist. Die Krone hat eine zylindrische Form mit entweder ausgebreiteten Lappen oder einer röhrenförmigen Struktur. Die Staubblätter sind prominent herausragend. Die Blütengrößen variieren, wobei die Blütezeiten je nach Art und Umweltbedingungen schwanken.
Der Stängel von Tillandsien ist kurz und einfach, oft unter 15 cm hoch. Er besitzt eine drahtige Textur mit sehr wenigen, schlanken und faserigen Wurzeln. Trotz seiner geringen Größe ist der Stängel typischerweise robust und trägt zum luftigen Erscheinungsbild der Pflanze bei. Die Farbe reicht von Hellgrün bis zu einem dezenten Braun, was auf seine Widerstandsfähigkeit hinweist. Dieser Stängel verzweigt sich nicht signifikant und konzentriert seine Energie auf die Unterstützung seiner Blattrosette anstatt auf ein ausgedehntes Wachstum.
Die immergrüne Gardenie genießt trotz ihrer Giftigkeit wegen ihrer aufälligen großen weißen an Jasmin und Rosen erinnernde Blüten und des angenehmen blumigen Dufts einen Kultstatus als Zierpflanze. Im deutschsprachigen Raum ist sie nur als Zimmer-, und im Sommer als Balkon- oder Kübelpflanze zu nutzen, während sie in wärmeren Gefilden gar als Heckenpflanze eingesetzt wird.
Die Goldene Efeutute ist eine der beliebtesten Efeuzimmerpflanzen. Dies verdankt sie den gelblichen Masserungen auf ihren Blättern. In der Natur wächst sie als Kletterpflanze und kann bis zu 20 Meter an Bäumen empor wachsen. Wenn sie als Zimmerpflanze gehalten wird, sollte darauf geachtet werden, dass Katzen und Hunde keine Teile der Pflanze essen, da dies zu Übelkeit führen kann.
Die Tomate wurde im 16. Jahrhundert von Hernán Cortés das erste Mal nach Europa gebracht. Ursprünglich stammt sie aus Süd- oder Mittelamerika. Das Wort Tomate leitet sich deshalb auch aus der zentralamerikanischen Sprache Nahuatl ab. Es dauerte jedoch bis etwa 1700, bis, in Italien beginnend, sie sich auch als Nahrungsmittel breit machte.
Spanischer Pfeffer, besser bekannt als Paprika, wurde nach den Reisen Columbus schnell zu einer weltweit verbreiteten Pflanze. In Nordeuropa dauerte es jedoch bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, bis die Pflanze auch als Gemüse genutzt wurde. Da Spanischer Pfeffer in vielen verschiedenen Kulturen kultiviert und gegessen wird, gibt es mittlerweile etliche Unterarten.
Köstliches Fensterblatt ist eine tropische Pflanze, die für ihre gelöcherten Blätter bekannt ist. Den Löchern verdankt sie auch ihren englischen Namen: Swiss Cheese Plant. Die Frucht ist essbar und erinnert geschmacklich an Banane und Ananas. Aber Vorsicht: Unreife Früchte, genauso wie die Blätter bei Hautkontakt, können Irritationen hervorrufen!
Die Gartenhortensie ist eine beliebte Zierpflanze, dank ihrer großen, bunten Blütenstände. Die Hauptblüte findet zum Sommeranfang statt und kann in verschiedenen Rot- und Blautönen vorkommen. Die Gartenhortensie ist so bekannt, dass ein Asteroid nach ihr benannt wurde. Sie benötigen viel Wasser, was in ihrem botanischen Namen Hydrangea macrophylla, "Hydrangea" für "Wasserschlürfer" bereits angelegt ist.
Wissenschaftliche Einordnung von Tillandsien