

So identifizierst du Wolfsmilch (Euphorbia)
Wolfsmilch zeigt eine vielfältige Palette an Formen, die von kleinen Unkräutern über große Sträucher bis hin zu kleinen Bäumen reichen. Diese Pflanzen mit mehreren Lebenszyklen können einjährig, zweijährig oder hauptsächlich mehrjährig sein. Besonders auffällig an Wolfsmilch ist der milchige Saft, der bei Beschädigung von Stängeln oder Blättern ein giftiges Latex ausscheidet. Dieser Saft ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Blätter und Stängel variieren stark zwischen den Arten, sind jedoch oft einfach und wechselständig angeordnet. Die Variation innerhalb von Wolfsmilch ist beträchtlich und bietet eine Fülle einzigartiger physischer Merkmale über verschiedene Arten hinweg.
Milchiger Saft tritt aus Wolfsmilch aus, wenn Stängel oder Blätter beschädigt werden; giftiges Latex unterscheidet sie.
Die Blätter variieren von länglich bis breit mit unterschiedlicher Färbung und Texturen, oft geädert.
Die Stängel reichen von dünn bis kaktusartig, fleischig oder holzig, mit unterschiedlichen Texturen und Farben.
Blüten in einzigartigen Cyathium-Clustern angeordnet, mit bunten Hochblättern, kleiner Größe und unterschiedlichen Blütezeiten.
Die Verzweigungsmuster von Wolfsmilch unterscheiden sich stark, von dichten Sträuchern bis hin zu einzelnen Säulen.
Die Blätter von Wolfsmilch sind zwischen den Arten vielfältig. Einige haben verlängerte, sukkulente Formen, während andere breite, flache Formen aufweisen. Die Färbung reicht von tiefem Grün bis hin zu vielfältigen Mustern mit weißen oder gelben Streifen. Die Blattgrößen können variieren und spannen typischerweise 2,5 bis 10 cm (1 bis 4 Zoll) in der Länge. Die Textur ist oft glatt oder leicht fleischig mit ausgeprägten Adermustern. Bestimmte Arten zeigen Blätter, die aus dicken Caudices oder entlang holziger Äste austreten, was zu ihrem einzigartigen Erscheinungsbild beiträgt.
Die Blüten von Wolfsmilch bilden eine einzigartige Blütenstandform, die als Cyathium bekannt ist. Dieser Cluster, der sowohl männliche (staminierte) als auch weibliche (pistillierte) Blüten umfasst, ist von bunten Hochblättern und Nektardrüsen umgeben und ahmt eine einzelne Blüte nach. Wahre Blüten sind winzig, ohne Blütenblätter oder Kelchblätter, und dienen hauptsächlich der Fortpflanzung. Die Hochblätter können lebhaft und visuell ansprechend sein und helfen bei der Anziehung. Die Blütezeiten variieren zwischen den Arten, wobei die Größen typischerweise zwischen 0,5 und 1,3 cm (0,2 bis 0,5 Zoll) liegen.
Der Stängel von Wolfsmilch zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den Arten. Er kann lang und dünn oder dick und kaktusartig sein, allgemein entweder fleischig und sukkulent oder holzig und verzweigt. Die Textur reicht von glatt bis leicht rau, oft mit einer grün bis gräulich-grünen Farbnuance. Einige Arten können auffällige Rippen oder Dornen haben. Der Durchmesser variiert stark, kann aber von wenigen Millimetern bis über 5 cm (2 Zoll) reichen. Auch die Verzweigungsmuster unterscheiden sich, wobei einige dichte Sträucher bilden, während andere einzeln und säulenartig bleiben.
Die immergrüne Gardenie genießt trotz ihrer Giftigkeit wegen ihrer aufälligen großen weißen an Jasmin und Rosen erinnernde Blüten und des angenehmen blumigen Dufts einen Kultstatus als Zierpflanze. Im deutschsprachigen Raum ist sie nur als Zimmer-, und im Sommer als Balkon- oder Kübelpflanze zu nutzen, während sie in wärmeren Gefilden gar als Heckenpflanze eingesetzt wird.
Die Goldene Efeutute ist eine der beliebtesten Efeuzimmerpflanzen. Dies verdankt sie den gelblichen Masserungen auf ihren Blättern. In der Natur wächst sie als Kletterpflanze und kann bis zu 20 Meter an Bäumen empor wachsen. Wenn sie als Zimmerpflanze gehalten wird, sollte darauf geachtet werden, dass Katzen und Hunde keine Teile der Pflanze essen, da dies zu Übelkeit führen kann.
Die Tomate wurde im 16. Jahrhundert von Hernán Cortés das erste Mal nach Europa gebracht. Ursprünglich stammt sie aus Süd- oder Mittelamerika. Das Wort Tomate leitet sich deshalb auch aus der zentralamerikanischen Sprache Nahuatl ab. Es dauerte jedoch bis etwa 1700, bis, in Italien beginnend, sie sich auch als Nahrungsmittel breit machte.
Spanischer Pfeffer, besser bekannt als Paprika, wurde nach den Reisen Columbus schnell zu einer weltweit verbreiteten Pflanze. In Nordeuropa dauerte es jedoch bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, bis die Pflanze auch als Gemüse genutzt wurde. Da Spanischer Pfeffer in vielen verschiedenen Kulturen kultiviert und gegessen wird, gibt es mittlerweile etliche Unterarten.
Köstliches Fensterblatt ist eine tropische Pflanze, die für ihre gelöcherten Blätter bekannt ist. Den Löchern verdankt sie auch ihren englischen Namen: Swiss Cheese Plant. Die Frucht ist essbar und erinnert geschmacklich an Banane und Ananas. Aber Vorsicht: Unreife Früchte, genauso wie die Blätter bei Hautkontakt, können Irritationen hervorrufen!
Die Gartenhortensie ist eine beliebte Zierpflanze, dank ihrer großen, bunten Blütenstände. Die Hauptblüte findet zum Sommeranfang statt und kann in verschiedenen Rot- und Blautönen vorkommen. Die Gartenhortensie ist so bekannt, dass ein Asteroid nach ihr benannt wurde. Sie benötigen viel Wasser, was in ihrem botanischen Namen Hydrangea macrophylla, "Hydrangea" für "Wasserschlürfer" bereits angelegt ist.
Wissenschaftliche Einordnung von Wolfsmilch