

So identifizierst du Scharlach-Fuchsie (Fuchsia magellanica)
Scharlach-Fuchsie zeigt eine faszinierende brunnenartige Morphologie und erreicht Höhen von bis zu 3 Metern. Von Beginn des Sommers bis zum ersten Frost zeigt er auffällige, hängende Tränenblüten, die hauptsächlich aus einem lebhaften Rot bestehen. Das Laub von Scharlach-Fuchsie ist laubabwerfend und nimmt ein üppiges Erscheinungsbild an, wobei die Blätter bei Frost zurückweichen können, während das Wurzelsystem darunter mit ausreichender Mulch stark bleibt. Der Strauch lässt sich gut beschneiden und wird häufig als attraktive Hecke kultiviert, dank seiner bemerkenswerten Salztoleranz.
Auffällige, hängende Tränenblüten in lebhaftem Rot.
Mittelgrüne, ovale Blätter mit gezähnten Rändern, wirtelige Anordnung.
Dünner, rot-brauner Stiel mit glatter Textur, schlank mit rotem Farbton.
Kleine, hängende, röhrenförmige magentafarbene bis rote Blüten mit prominenten Staubblättern.
Glatte, violette bis schwarze längliche Beeren, nicht essbar für Menschen.
Die Blätter von Scharlach-Fuchsie sind oval, gezähnt und mittelgrün, mit einer Länge von 5 bis 13 cm. Sie sind typischerweise in Wirteln von 3 oder 4 pro Knoten angeordnet, manchmal auch gegenständig. Die Blattspreiten können von elliptisch-eiförmig bis lanzettlich geformt sein. Diese Merkmale machen die Blätter unterscheidbar und wiedererkennbar, wobei die wirtelige Anordnung zu ihrem einzigartigen Erscheinungsbild beiträgt.
Die Blüten von Scharlach-Fuchsie sind klein, magentafarben bis rot und blühen vom Sommer bis zum Frost. Sie sind hängend und röhrenförmig, jede Blüte verfügt über prominente Staubblätter. In der Regel entstehen ein oder zwei Blüten pro Knoten der distal gelegenen Blätter. Diese Blüten zeichnen sich durch ihre leuchtenden Farben und die ausgeprägte röhrenförmige Form aus, wobei jede Blüte etwa 2,5 bis 5 cm lang ist. Sie schaffen während ihrer Blütezeit ein auffälliges visuelles Bild.
Der Stiel von Scharlach-Fuchsie ist dünn und rot-braun, typischerweise kahl. Er hat eine glatte Textur ohne Haare. Die Stiele sind schlank, etwa 2,5 bis 5 mm im Durchmesser, und zeigen oft einen rötlichen Farbton, der bei Sonnenlicht stärker ausgeprägt sein kann. Diese Färbung hilft, Scharlach-Fuchsie von anderen Pflanzen zu unterscheiden. Das Verzweigungsmuster ist etwas verstreut, was zu einem zarten, bogenförmigen Erscheinungsbild beiträgt. Die Stielstruktur unterstützt die zahlreichen Blüten und das Laub der Pflanze auf anmutige Weise.
Die Früchte von Scharlach-Fuchsie erscheinen als längliche Beeren, die typischerweise eine Länge von etwa 10 bis 20 mm erreichen. Bei Reife zeigen diese Beeren eine violette bis schwarze Färbung mit einem unverwechselbaren Glanz. Die Oberflächenstruktur ist glatt und bei Berührung leicht matschig, wenn sie reif sind. Diese Beeren sind nicht für den menschlichen Verzehr geeignet, können jedoch Vögel und andere Wildtiere anziehen. Die fleischigen Früchte hängen oft von der Pflanze herab und bieten einen Kontrast zum grünen Laub im Hintergrund.
Die immergrüne Gardenie genießt trotz ihrer Giftigkeit wegen ihrer aufälligen großen weißen an Jasmin und Rosen erinnernde Blüten und des angenehmen blumigen Dufts einen Kultstatus als Zierpflanze. Im deutschsprachigen Raum ist sie nur als Zimmer-, und im Sommer als Balkon- oder Kübelpflanze zu nutzen, während sie in wärmeren Gefilden gar als Heckenpflanze eingesetzt wird.
Die Goldene Efeutute ist eine der beliebtesten Efeuzimmerpflanzen. Dies verdankt sie den gelblichen Masserungen auf ihren Blättern. In der Natur wächst sie als Kletterpflanze und kann bis zu 20 Meter an Bäumen empor wachsen. Wenn sie als Zimmerpflanze gehalten wird, sollte darauf geachtet werden, dass Katzen und Hunde keine Teile der Pflanze essen, da dies zu Übelkeit führen kann.
Die Tomate wurde im 16. Jahrhundert von Hernán Cortés das erste Mal nach Europa gebracht. Ursprünglich stammt sie aus Süd- oder Mittelamerika. Das Wort Tomate leitet sich deshalb auch aus der zentralamerikanischen Sprache Nahuatl ab. Es dauerte jedoch bis etwa 1700, bis, in Italien beginnend, sie sich auch als Nahrungsmittel breit machte.
Spanischer Pfeffer, besser bekannt als Paprika, wurde nach den Reisen Columbus schnell zu einer weltweit verbreiteten Pflanze. In Nordeuropa dauerte es jedoch bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, bis die Pflanze auch als Gemüse genutzt wurde. Da Spanischer Pfeffer in vielen verschiedenen Kulturen kultiviert und gegessen wird, gibt es mittlerweile etliche Unterarten.
Köstliches Fensterblatt ist eine tropische Pflanze, die für ihre gelöcherten Blätter bekannt ist. Den Löchern verdankt sie auch ihren englischen Namen: Swiss Cheese Plant. Die Frucht ist essbar und erinnert geschmacklich an Banane und Ananas. Aber Vorsicht: Unreife Früchte, genauso wie die Blätter bei Hautkontakt, können Irritationen hervorrufen!
Die Gartenhortensie ist eine beliebte Zierpflanze, dank ihrer großen, bunten Blütenstände. Die Hauptblüte findet zum Sommeranfang statt und kann in verschiedenen Rot- und Blautönen vorkommen. Die Gartenhortensie ist so bekannt, dass ein Asteroid nach ihr benannt wurde. Sie benötigen viel Wasser, was in ihrem botanischen Namen Hydrangea macrophylla, "Hydrangea" für "Wasserschlürfer" bereits angelegt ist.
Wissenschaftliche Einordnung von Scharlach-Fuchsie