

So identifizierst du Wolliger Schneeball (Viburnum lantana)
Wolliger Schneeball zeichnet sich durch seinen kräftigen, dichten und Ausläufer bildenden Strauchwuchs aus, der typischerweise eine runde Form mit aufrechten und ausladenden Stämmen bildet. Oft ist ein Rückschnitt erforderlich, um das Wachstum zu erneuern und eine optisch ansprechende Form zu erhalten. Um eine gesunde Fruchtbildung zu fördern, sollten mehrere einzelne Sträucher in der Nähe positioniert werden, um eine ordnungsgemäße Bestäubung zu gewährleisten. Das üppige Laub und das Potenzial für dichte Hecken machen Wolliger Schneeball zu einer attraktiven Wahl für verschiedene Gartenumgebungen.
Die Blätter sind lederartig, dunkelgrün/blaugrün, auf der Unterseite filzig mit prominenten Adern, und färben sich im Herbst purpurrot.
Blüten in flachen Scheindolden angeordnet, cremeweiße Blüten mit 5 Blütenblättern und Staubblättern.
Die Früchte durchlaufen eine Farbveränderung von grün zu schwarz, sind klein und haben eine feste Textur in dichten Trauben.
Der Stamm ist graubraun, leicht pelzig mit feinen Härchen, dick und weist ein symmetrisches Verzweigungsmuster auf.
Die Rinde des Stamms entwickelt sich mit dem Alter von glatt zu schuppig, ist mäßig dick und reicht von einer Höhe von 1,8 bis 4,5 Metern.
Die Blätter von Wolliger Schneeball sind lederartig, matt dunkelgrün bis blaugrün und messen 5 bis 13 cm Länge. Sie sind auf der Unterseite filzig und haben ein gestepptes Aussehen; die Adern sind auf der Oberseite eingesenkt und auf der Unterseite prominent. Die Basis reicht von herzförmig bis rund, und der Apex ist spitz und zugespitzt. Im Herbst färben sich die Blätter purpurrot, wodurch das Erscheinungsbild der Pflanze eine auffällige Farbveränderung erfährt.
Die Blüten von Wolliger Schneeball sind in 7,6-12,7 cm breiten, flachen Scheindolden mit cremeweißen Blüten angeordnet. Jede Blüte hat 5 Blütenblätter und 5 Staubblätter mit weißlichen Filamenten und gelben Antheren. Die Blütenstiele sind mit feinen weißen Härchen bedeckt. Diese Blüten, die im Mai blühen, zeichnen sich durch einen zarten, aber dennoch markanten Charakter aus, der für die Identifizierung von Wolliger Schneeball entscheidend ist.
Der Stamm von Wolliger Schneeball ist durch seine graubraune Farbe und feine Härchen gekennzeichnet, die ihm eine leicht pelzige Textur verleihen. Er ist mäßig dick, mit einem durchschnittlichen Durchmesser von etwa 1,3 cm. Die Stämme sind robust und verzweigen sich in einem entgegengesetzten Muster, was ein symmetrisches Erscheinungsbild ergibt. Die Zweige sind glatt und behaart, während die Knospen der Blätter keine schützenden Schuppen haben, was diese Pflanze von anderen mit schuppigen Knospenstrukturen unterscheidet.
Die Früchte von Wolliger Schneeball durchlaufen im Laufe ihrer Entwicklung eine auffällige Farbveränderung. Zunächst sind sie leuchtend grün und entwickeln sich bis Mitte des Sommers zu Schattierungen von Rot, Rot-Orange oder Rot-Gelb. Mit dem Fortschreiten der Saison reifen die Früchte Ende August bis Anfang September zu einem tiefen Schwarz heran. Diese Steinfrüchte sind typischerweise in dichten, flachen Trauben angeordnet. Jede beerenartige Frucht ist klein und behält bis zur vollständigen Reife eine feste Textur. Ihre Größe und die dichte Anordnung machen sie vor dem Hintergrund des Laubs gut erkennbar.
Die immergrüne Gardenie genießt trotz ihrer Giftigkeit wegen ihrer aufälligen großen weißen an Jasmin und Rosen erinnernde Blüten und des angenehmen blumigen Dufts einen Kultstatus als Zierpflanze. Im deutschsprachigen Raum ist sie nur als Zimmer-, und im Sommer als Balkon- oder Kübelpflanze zu nutzen, während sie in wärmeren Gefilden gar als Heckenpflanze eingesetzt wird.
Die Goldene Efeutute ist eine der beliebtesten Efeuzimmerpflanzen. Dies verdankt sie den gelblichen Masserungen auf ihren Blättern. In der Natur wächst sie als Kletterpflanze und kann bis zu 20 Meter an Bäumen empor wachsen. Wenn sie als Zimmerpflanze gehalten wird, sollte darauf geachtet werden, dass Katzen und Hunde keine Teile der Pflanze essen, da dies zu Übelkeit führen kann.
Die Tomate wurde im 16. Jahrhundert von Hernán Cortés das erste Mal nach Europa gebracht. Ursprünglich stammt sie aus Süd- oder Mittelamerika. Das Wort Tomate leitet sich deshalb auch aus der zentralamerikanischen Sprache Nahuatl ab. Es dauerte jedoch bis etwa 1700, bis, in Italien beginnend, sie sich auch als Nahrungsmittel breit machte.
Spanischer Pfeffer, besser bekannt als Paprika, wurde nach den Reisen Columbus schnell zu einer weltweit verbreiteten Pflanze. In Nordeuropa dauerte es jedoch bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, bis die Pflanze auch als Gemüse genutzt wurde. Da Spanischer Pfeffer in vielen verschiedenen Kulturen kultiviert und gegessen wird, gibt es mittlerweile etliche Unterarten.
Köstliches Fensterblatt ist eine tropische Pflanze, die für ihre gelöcherten Blätter bekannt ist. Den Löchern verdankt sie auch ihren englischen Namen: Swiss Cheese Plant. Die Frucht ist essbar und erinnert geschmacklich an Banane und Ananas. Aber Vorsicht: Unreife Früchte, genauso wie die Blätter bei Hautkontakt, können Irritationen hervorrufen!
Die Gartenhortensie ist eine beliebte Zierpflanze, dank ihrer großen, bunten Blütenstände. Die Hauptblüte findet zum Sommeranfang statt und kann in verschiedenen Rot- und Blautönen vorkommen. Die Gartenhortensie ist so bekannt, dass ein Asteroid nach ihr benannt wurde. Sie benötigen viel Wasser, was in ihrem botanischen Namen Hydrangea macrophylla, "Hydrangea" für "Wasserschlürfer" bereits angelegt ist.
Wissenschaftliche Einordnung von Wolliger Schneeball